Inlays und Polstermaterial
Das richtige Inlay senkt Schäden und den Bedarf an zusätzlichem Polstermaterial.

Materialauswahl
- Kartoneinlagen: leicht, bedruckbar und problemlos im Altpapier recycelbar.
- Faserguss: gute Stoßdämpfung und präzise Passform, erfordert ein Werkzeug.
- Schaumstoff: beste Polsterwirkung für schwere oder empfindliche Produkte, schwerer zu recyceln.
- Papierfüllung und Wabenpappe: einfache Volumenfüllung ohne Formwerkzeuge.
Passform und Toleranz
Ein Inlay sollte das Produkt sicher halten, ohne es einzuklemmen. Je nach Material und Produkthärte kalkulieren wir in der Regel eine Toleranz von 0,5-2 mm ein und stellen sicher, dass sich das Produkt entnehmen lässt, ohne das Inlay mit anzuheben. Um die Entnahme zu erleichtern, werden die Kanten häufig abgeschrägt.
Kompromisse bei der Nachhaltigkeit
Karton und Faserformteile können in der Regel über das Altpapier recycelt werden, was einen konstruktiven Vorteil darstellt. Wir betrachten die Materialauswahl exakt als das: eine Designentscheidung. Verifizierte Umwelteigenschaften und Zertifizierungen ergeben sich aus den Dokumentationen der Materialien und Lieferanten, nicht durch uns.
Prozess
- Produktvermessung, Muster-Inlay, Anpassung und freigegebene Spezifikation.
- MOQ ca. 250-300 Stück; Faserformteile erfordern höhere Stückzahlen, um sich zu rentieren.
- Lieferzeit in der Regel 6-8 Wochen nach freigegebenem Design.

Material, Konstruktion und Finish im Detail
Wir prüfen Kartonqualität, Stärke, Passform, Drucktechnik und Weiterverarbeitung mit Ihnen und erstellen eine Spezifikation, nach der der Lieferant produzieren kann.
FAQ
Häufige Fragen
- Karton oder Faserformteil?
- Karton für leichte Produkte und kleine Auflagen, Faserformteile bei komplexen Formen oder wenn eine bessere Polsterwirkung erforderlich ist.
- Kann das Inlay bedruckt werden?
- Karton-Inlays lassen sich bedrucken; Faserformteile nur in begrenztem Maß. Eine bedruckte Fläche unter dem Produkt ist oft ausreichend.
- Woher weiß ich, dass der Schutz ausreicht?
- Durch Muster und bei Bedarf durch Falltests beim Lieferanten. Ausgangspunkt sind Gewicht, Form und Transportweg.
- Können Sie Kunststoff-Füllmaterial ersetzen?
- Oft ja, durch Füllmaterial aus Karton, Faserformteilen oder Papier. Vor der Umstellung muss das Schutzniveau anhand von Mustern geprüft werden.
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